Wahrnehmung
Geräusche, Licht, Berührung und andere Reize können unterschiedlich intensiv erlebt werden. Beides ist möglich: besondere Detailwahrnehmung und Überlastung.
Wissen schafft Verständnis. Nicht jedes Gehirn verarbeitet die Welt auf dieselbe Weise, und Menschen lassen sich nicht auf eine Diagnose reduzieren.
Mehr erfahrenAuDHS ist eine verbreitete Kurzbezeichnung für das gemeinsame Auftreten von Autismus und ADHS. Die Bezeichnung ersetzt keine medizinische Diagnose.
Wie sich Eigenschaften zeigen, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Auf dieser Seite geht es um Aufklärung und persönliche Perspektiven, nicht darum, anderen Menschen ein Etikett zu geben.
Keine Checkliste, keine Schublade: Die Beispiele sind Möglichkeiten, keine Eigenschaften, die auf jeden Menschen zutreffen.
Geräusche, Licht, Berührung und andere Reize können unterschiedlich intensiv erlebt werden. Beides ist möglich: besondere Detailwahrnehmung und Überlastung.
Direkte Aussagen und klare Erwartungen können Missverständnisse reduzieren. Unterschiedliche Kommunikationsweisen bedeuten nicht weniger Interesse am Gegenüber.
Fokus kann wechseln: tiefes Eintauchen in ein Thema und Schwierigkeiten beim Beginnen oder Wechseln von Aufgaben können nebeneinander auftreten.
Planung, Routinen, Pausen und passende Rahmenbedingungen sind manchmal entscheidender als der gut gemeinte Rat, sich einfach mehr anzustrengen.
Ein paar häufige Aussagen, denen man mit Wissen statt vorschnellen Urteilen begegnen kann.
„ADHS bedeutet, dass man sich nie konzentrieren kann.“
ADHS betrifft unter anderem die Regulation von Aufmerksamkeit. Starker Fokus ist in bestimmten Situationen ebenfalls möglich.
„Autistische Menschen haben keine Empathie.“
Empathie, Gefühlsausdruck und gegenseitiges Verstehen sind unterschiedlich. Aus einer Kommunikationsweise lässt sich fehlendes Mitgefühl nicht ableiten.
„Autismus und ADHS können nicht gleichzeitig auftreten.“
Beides kann gemeinsam vorkommen. Die Kombination wird häufig informell als AuDHS bezeichnet.
„Wenn man es nicht sieht, ist es nicht da.“
Nicht jede Beeinträchtigung ist von außen sichtbar. Erfahrungen und Unterstützungsbedarf müssen nicht offensichtlich sein.
Ich interessiere mich für Zusammenhänge, Details und klare Kommunikation. Neurodiversität ist für mich auch ein Anlass, über gegenseitige Erwartungen nachzudenken und Menschen nicht vorschnell zu bewerten.
Es geht nicht um Überhöhung oder Verharmlosung. Sondern um Respekt, konkrete Bedürfnisse und die Freiheit, unterschiedlich zu sein.
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